Medizinische Versorgung

Gesund auf der Straße

Elisabeth-Straßenambulanz

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Bundesweite Untersuchungen belegen, dass 80% aller wohnungslosen Menschen an mehr als zwei Erkrankungen leiden. Vielfach spielt die Sorge um die eigene Gesundheit eine untergeordnete Rolle. Hürden wie fehlender Krankenversicherungsschutz und Schamgefühle verhindern vielfach, dass kranke Menschen, die auf der Straße leben, medizinische Betreuung in Anspruch nehmen.

Ein langsamer Vertrauensaufbau in die angebotene Hilfe setzt ein kontinuierliches Behandlungsangebot voraus. Entsprechend bietet die Elisabeth-Straßenambulanz (ESA) fachliche Hilfe vor Ort im aufsuchenden Dienst mit dem Pflegebus und gleichzeitig in den Ambulanzräumen in der Innenstadt an. 

Das fachliche Hilfsangebot erhält und fördert die Gesundheit wohnungsloser Menschen und berücksichtigt dabei ihre besonderen Lebensumstände. Die Wiedereingliederung in die medizinische Regelversorgung bleibt das Ziel. Das erfordert neben der fachlichen Arbeit ein sozialpolitisches Engagement im Interesse der Hilfsbedürftigen. Bei Bedarf vermitteln wir an andere Hilfsstellen weiter.

Offen für alle in Wohnungsnot

Das Hilfsangebot steht allen kranken Frauen und Männer in Wohnungsnot offen. Dabei gilt die besondere Aufmerksamkeit den psychisch Erkrankten und den Suchtkranken. Konsumenten illegaler Drogen vermitteln wir nach einer Erst- oder Notfallbehandlung an das bestehende Hilfenetz weiter.

 

Einblicke in die Arbeit der Elisabeth-Straßenambulanz

Rundbrief Nr. 32 2018

Rundbrief Nr. 31 2017

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