Mit einem Spendenfonds will die Stadt Frankfurt schnell und direkt auf Krisensituationen zur Entlastung der Menschen reagieren können - und setzt dabei auch auf die Solidarität der Stadtgesellschaft. Die Kampagne #WEITERGEBEN des Sozialdezernates und des Jugend- und Sozialamtes ruft finanziell abgesicherte Frankfurterinnen und Frankfurter dazu auf, ihre vom Bund gezahlte und nicht benötigte Energiepauschale zu spenden. Dabei ist jeder Betrag willkommen. Die Liga Frankfurt, zu der auch der Caritasverband gehört, unterstützt die Kampagne.
"Die steigenden Energie- und Lebenshaltungskosten treffen alle, besonders jedoch die Haushalte mit knappen finanziellen Mitteln. Die Kampagne #WEITERGEBEN schafft für alle Frankfurter*innen die Möglichkeit, mit diesen Mitmenschen solidarisch zu sein und das Miteinander in der Stadtgesellschaft zu stärken", so Caritasdirektorin Hagmans.
In einem ersten Schritt sollen mit den Spenden mehr kostenlose Essensangebote für Kinder, Jugendliche, Senior*innen und alle Menschen, die in Frankfurt in einer schwierigen Lage sind, geschaffen werden. Umgesetzt wird das Angebot in bereits bestehenden Einrichtungen wie Kinder- und Jugendhäusern, Familiennetzwerken oder Seniorencafés, so auch in den Einrichtungen der Caritas. Der Vorteil: hierfür müssen keine neuen Strukturen geschaffen werden. Zudem bekommen die Menschen in den Einrichtungen nicht nur Essen, sondern auch weitergehende Beratung angeboten.
Stadtweit informieren Plakate über die Kampagne und rufen zu Spenden auf. Weitere Informationen gibt es unter weitergeben-frankfurt.de/