Frankfurt am Main, 26. Juni 2026. Ehrenamtliches Engagement ist so vielfältig wie die Menschen, die es tragen. Mit der Ausstellung "Echt - Ich bin Ehrenamt" rückt der Caritasverband diejenigen in den Mittelpunkt, die mit unentgeltlichem Einsatz zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen. Sie ist bis zum 10. Juli in der Caritasgeschäftsstelle in der Alten Mainzer Gasse 10 zu sehen.
Die ehrenamtlich Tätige zeigen bei der Vernissage ihre PortraitsCaritasverband Frankfurt e. V.
Die Ausstellung präsentiert 19 ehrenamtlich Engagierte, die sich selbst mit einem Selfie porträtiert haben - authentisch und so, wie sie gesehen werden möchten. Die Fotografien zeigen Menschen mit unterschiedlichen Lebenswegen, Erfahrungen und Motivationen. Ergänzt werden die Bilder durch persönliche Aussagen, die Einblicke in das individuelle Engagement geben und verdeutlichen, was Ehrenamt für die Einzelnen bedeutet. So entsteht ein vielschichtiges Bild davon, wie Menschen Verantwortung übernehmen und das Gemeinwohl aktiv mitgestalten.
"Ehrenamt kann regelmäßig oder spontan, langfristig oder projektbezogen stattfinden. Jede Form der Beteiligung ist wertvoll. Wer sich engagiert, hilft nicht nur anderen, sondern profitiert häufig auch selbst", so die Einschätzung von Carolin Simon von der Fachstelle Ehrenamt des Caritasverbands. Sie berät am Ehrenamt Interessierte und vermittelt sie in die verschiedensten Bereiche und Einrichtungen. "Es geht darum, das passende Ehrenamt zu finden. Es muss den persönlichen Fähigkeiten und Interessen entsprechen und das Gefühl geben, etwas bewirken zu können. "Es soll vor allem Spaß machen", fasst Simon zusammen.
Engagement stärkt demokratische Werte
Referatsleiterin Tina Müller-Bergmann: "Die Ausstellung macht auf künstlerische Art sichtbar, was Aufmerksamkeit verdient: Die Menschen, die sich im Caritasverband engagieren und ihre Haltung. Engagement ist weit mehr als eine Aufgabe. Es stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt, schafft Begegnungen, fördert gegenseitigen Respekt und unterstützt demokratische Werte. Wo Menschen Verantwortung übernehmen und sich für andere einsetzen, wachsen Solidarität, Mitbestimmung und ein lebendiges Miteinander."

Die Fotografien sind alle Selfies. Sie folgen keinem technischen Ideal und keiner klassischen Bildsprache. Entstanden mit Smartphones und unter unterschiedlichsten Bedingungen, liegt ihre Stärke gerade in ihrer Echtheit. Dirk Wenzel, zuständig für den Bereich Junges Engagement: "Wir haben uns bewusst für das Format Selfie entschieden. Es ist kein Blick von außen auf die Menschen, sondern sie werden selbst künstlerisch tätig. So bekommen die Fotos Präsenz, Persönlichkeit und Selbstausdruck."
Die 19 porträtierten Personen stehen stellvertretend für die vielen Menschen, die sich im Caritasverband engagieren. Gemeinsam mit rund 1.800 hauptamtlich Tätigen setzen sich dafür ein, die gesellschaftliche Teilhabe zu stärken und Menschen in Notlagen zu unterstützen. Etwa 700 Personen bringen sich regelmäßig in Einrichtungen, Diensten und Gremien ein. Um die 500 Personen engagieren sich punktuell bei Aktionen und Projekten, beispielsweise in der Nachbarschaft, im Rahmen von Freiwilligentagen oder bei youngcaritas, dem Jugendengagementforum der Caritas.
Die Ausstellung ist bis zum 10. Juli in der Geschäftsstelle des Caritasverbands zu sehen:
Alte Mainzer Gasse 10, 60311 Frankfurt am Main
Montag bis Donnerstag: 8.00 - 18.00 Uhr
Freitag: 8.00 - 15.00 Uhr