Caritas im Nationalsozialismus
Gleichzeitig wächst die Mitgliederzahl, weil Mitglieder der Caritas nicht der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV) beitreten müssen. In der Folge werden 1933 binnen kurzer Zeit über 4000 neue Mitglieder in den Verband aufgenommen.
Am 29. Januar 1939 müssen Caritas und Innere Mission zwangsweise die Räume der Bahnhofsmission im Hauptbahnhof verlassen.
Kurz nach Kriegsbeginn wird jede weitere Caritas-Sammlung und Mitgliederwerbung in Frankfurt verboten. Im August 1941 werden die noch bestehenden 28 katholischen Kindergärten beschlagnahmt.
1944 wird das bereits beschädigte Caritashaus bei Bombenangriffen völlig zerstört.