Neue Wege in der Sozialarbeit
Seelsorge und Sozialarbeit für die mehrere Tausend Arbeitsmigranten, die im Rahmen gezielter Anwerbung nach Frankfurt kommen, gehören Anfang der 70er Jahren zu den Herausforderungen. 1961 startet in der Brüder Grimm-Straße in Bornheim das erste Spanische Zentrum, in dem erstmals auch Muttersprachler beschäftigt sind.
In den darauffolgenden Jahren eröffnen die ersten Zentralstationen als Ersatz für die Gemeindekrankenpflege.

Der Flughafensozialdienst und die Nichtsesshaftenhilfe werden aufgebaut. Die Sozialen Brennpunkte in der Stadt sind ein weiteres neues Aufgabenfeld. Mit der Einrichtung der Spiel- und Lernstuben geht der Caritasverband hier deutschlandweit neue Wege in der Sozialarbeit.
Im November 1980 wird das Konrad-von-Preysing Haus für Erwachsene mit geistiger Beeinträchtigung eröffnet. Damit engagiert sich der Caritasverband erstmals für diesen Personenkreis.
1993 wird die Elisabeth-Straßenambulanz (ESA) zur medizinischen Grundversorgung von wohnungs- und obdachlosen Menschen gegründet. Ein Jahr später ist der erste Ambulanzbus der ESA für Obdachlose und Kranke unterwegs.

Um Arbeitsstellen für Langzeitarbeitslose zu schaffen, entsteht 1994 Cariteam. Ab 1998 richtet der Caritasverband im Rahmen des Projektes Soziale Stadt in Unterliederbach eine Stadtteilwerkstatt ein, die später zum ersten Quartiersmanagement umgewandelt wird.