Diskriminierung ist ein heikles Thema. Niemand möchte diskriminieren. Und Menschen haben das Recht auf "Schutz vor Diskriminierung".
Diskriminierung ist Alltag für Viele. Diskriminierung lebt auch in Betreuungseinrichtungen für Kinder. Bei Diskriminierung eingreifen und Stellung beziehen ist eine anspruchsvolle Aufgabe der pädagogischen Mitarbeitenden. Sie erfordert eine diskriminierungssensible Wahrnehmung und Gesprächsstrategien um mit Kindern altersgerecht, sensibel, partizipativ und empowernd über Ausgrenzung, Vorurteile und Vielfalt zu sprechen
Was bedeutet das im pädagogischen Alltag? Was tun, wenn im Rollenspiel die Mädchen nicht Pilotin sein dürfen, weil die Jungen behaupten, nur Männer könnten Flugzeuge fliegen? Müssen Hausschuhe immer neu sein? Kann ein Kind, das einen Rollstuhl benutzt um sich zu bewegen, mit Fußball spielen? Wer wird in Kinderbüchern der Einrichtung wie dargestellt und wer fehlt? Was tun, wenn ein Kind sagt "mit dir spiele ich nicht, du bist ein Baby."
Die Teilnehmenden beschäftigen sich damit, wie über Sprache, Normalitätsvorstellungen transportiert und reproduziert werden sowie was Alternativen sein könnten. Sie lernen, wie Gespräche über Ausgrenzung, Vorurteile und Vielfalt geführt werden können. Sie erarbeiten sich Hintergrundwisse zu Diskriminierung sowie deren Wirkweise und entwickeln interaktive Methoden für eine diskriminierungssensible Interaktion mit Kindern.
Termine 2027:
- 10.03. Präsenz, von 13:30 Uhr bis 17:00 Uhr
- 17.03. Digital, via ZOOM, von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
- 14.04. Digital, via ZOOM, von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
- 12.05. Digital via ZOOM, von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
- 16.06. Digital via ZOOM, von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Zielgruppe
Pädagogische Mitarbeiter*innen in Kita, Hort und Ganztagsbetreuungseinrichtungen an Schulen des Caritas Verbands Frankfurt e.V. sowie seiner korporativen Träger
Max. Teilnehmerzahl
15
Kosten
300 €
Veranstaltungsnummer
2027_30