Wutausbrüche, Aggressionen oder körperliche Übergriffe sind herausfordernde Verhaltensweisen im Kitaalltag. Sie sind nicht automatisch mit Gewalt gleichzusetzen. Vielmehr können affektgesteuerte Reaktionen Motor für Entwicklung sein und als Ressource verstanden werden. Jedes Kind hat einen guten Grund für das individuelle Verhalten.
Die Fortbildung beschäftigt sich mit Aggressionen, Wutausbrüchen und Grenzen im Kitaalltag und fragt danach, wie pädagogische Fachkräfte Sicherheit und Orientierung geben können, ohne das Autonomiebestreben von Kindern zu beschneiden oder Grundsätze des Gewaltschutzes zu übertreten.
Gemeinsam betrachten wir mögliche Ursachen für Verhaltensweisen wie Schlagen oder Beißen. Die Teilnehmenden erarbeiten, wie pädagogisches Handeln im Spannungsfeld zwischen Aggression, Autonomie und Gemeinschaft konstruktiv gestaltet werden kann.
Zudem bietet die Fortbildung Raum für Selbst- und Praxisreflexion gegenüber kindlichen Aggressionen und Bedürfnissen. Sie gewinnen Handlungssicherheit um Kinder in ihrem Verhalten zu verstehen, sie wertschätzend begleiten und einfühlsam kommunizieren zu können.
Konkrete Methoden, Übungen und Spielideen werden ausprobiert. Bitte tragen Sie an den Seminartagen bequeme Schuhe und Kleidung.
Zielgruppe
Pädagogische Mitarbeiter*innen in Kindertagesstätten, Horten und Ganztagsbetreuungseinrichtungen an Schulen des Caritasverbandes Frankfurt e.V. und seiner korporativen Mitglieder
Max. Teilnehmerzahl
20
Kosten
265 €
Veranstaltungsnummer
2027_09