Viele pädagogische Fachkräfte erleben in ihrem Kita-Alltag, dass Kinder mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen aufwachsen. Familiäre Armut gehört für viele Kinder in Deutschland zum Alltag - und sie wirkt sich auf viele Lebensbereiche aus: auf Gesundheit, Bildungschancen, Teilhabe und das emotionale Wohlbefinden. Armut ist kein persönliches Versagen von Familien. Sie entsteht durch gesellschaftliche Rahmenbedingungen und politische Entscheidungen.
In den Kindertagesstätten sind diese unterschiedlichen Voraussetzungen omnipräsent. Alle Mitarbeitenden kommen mit Familien und Kindern aus unterschiedlichen Lebenssituationen in Kontakt.
In den kurzen digitalen Veranstaltungen erhalten Sie, aufbauend auf den drei Säulen der Armutssensibilität "Wissen, Haltung und Handeln" eine praxisnahe Einführung in das Thema.
Die Entwicklung von Armutssensibilität ist als fachliche Kompetenz zu betrachten. Sie hilft dabei, die Lebenslagen von Kindern besser zu verstehen, das eigene Handeln zu reflektieren, im Kita-Alltag bewusste, unterstützende Entscheidungen zu treffen und Familien im Rahmen ihres Handlungsspektrums bedarfsorientiert zu begleiten ohne sie zu stigmatisieren.
Der Praxisbezug wird mit Erkenntnissen des Gelsenkirchener Modellprojektes "Zukunft früh sichern" (Deutscher Kita Preis 2023) verdeutlicht.
Termine:
- 24.02. von 9:30 bis 11:00 Uhr oder
- 19.08. von 12:30 bis 14:00 Uhr
Zielgruppe
Pädagogische Mitarbeiter*innen und Leitungen in Kindertagesstätten des Caritasverbandes Frankfurt e.V. und seiner korporativen Mitglieder, BeFö- Fachdienste sowie Trägervertretungen
Max. Teilnehmerzahl
24
Kosten
30 €
Veranstaltungsnummer
2026_26