Geistige Behinderung

Ein Zuhause geben

Konrad-von-Preysing-Haus

Die braune Klinkerfassade des Konrad-von.Preysing-Hauses

Individuelle Förderung

Leitlinie der Arbeit im Konrad-von-Preysing-Haus (KPH) ist die individuelle Unterstützung der Bedürfnisse und Wünsche der Menschen mit Behinderung. Wir setzen an den Ressourcen der Menschen an und fördern ihre Fähigkeit zur Selbsthilfe. Gemeinsam mit den Menschen entwickeln wir ein umfangreiches Freizeitprogramm und ermöglichen Kontakte und Vernetzung. Gleichzeitig gestalten wir die Vernetzung in den Stadtteil. Viele Menschen mit Behinderung aus dem KPH sind gern gesehene Kunden in den umliegenden Geschäften und Läden. Zur benachbarten katholischen Kirchengemeinde St. Bonifatius und der Jugendkirche Jona bestehen gute Kontakte, die bei gemeinsamen Gottesdiensten, Projekten und Veranstaltungen intensiviert werden.

Angebote im Detail

Stationäres Wohnen

Die Wohngruppen

Der jüngste Bewohner im Heim ist Anfang 20, die älteste über 80. Die meisten sind berufstätig und arbeiten in verschiedenen Behindertenwerkstätten. In der Kerneinrichtung gibt es 30 Wohnplätze in unterschiedlicher Ausgestaltung, um einer breiten Palette an Bedarfslagen gerecht zu werden. In drei Wohngruppen leben bis zu 11 Menschen zusammen, die von uns in allen Fragen des täglichen Lebens begleitet und unterstützt werden. Die Betreuung erfolgt rund um die Uhr, auch am Wochenende.

Die Wohngemeinschaften

Auf dem Gelände des Wohnheims befindet sich eine Einliegerwohnung, in der bis zu drei Menschen zusammenwohnen, die einerseits so selbständig sind, dass sie nicht auf das umfangreichere Angebot der Wohngruppen angewiesen sind, andererseits aber bei Problemen auf kurzem Weg Unterstützung erhalten können.

In der nahe gelegenen Trainingswohngruppe leben bis zu 4 Menschen, die sich dort im Rahmen eines Trainingsprogramms auf das Leben im Betreuten Wohnen vorbereiten. 

Die Tagesstruktur

Behinderte Menschen, die aus Alter- oder Gesundheitsgründen nicht mehr arbeiten, können auf ein individuelles, tagesstrukturierendes Angebot zurückgreifen. Gemeinsam planen wir Ausflüge und gestalten den Alltag zu Hause. Wird jemand pflegebedürftig, erhält er oder sie die notwendigen Hilfestellungen, Aufmerksamkeit und Respekt, die ihnen zustehen.

Kontakt

Michael Wolf (Leitung)
Telefon: 069 69 76 38 13
Telefax: 069 63 53 79
michael.wolf@caritas-frankfurt.de

Andrea Gimpl (Sekretariat)

Telefon: 069 69 76 38 11 
Telefax: 069 63 53 79
andrea.gimpl@caritas-frankfurt.de

Betreutes Wohnen

Das Betreute Wohnen im Konrad-von-Preysing-Haus ermöglicht zurzeit 90 Menschen mit Behinderung, weitgehend selbständig in ihren eigenen Wohnungen zu leben. Unsere Mitarbeitenden beraten, begleiten und unterstützen sie in ihrem Lebensalltag je nach individuellen Bedürfnissen und Wünschen, damit sie auch ihr Leben in der Gesellschaft selbstständig gestalten können. Hilfe und Unterstützung ist in allen Bereichen des Lebens denkbar, z.B.beim Einkauf, bei Behördengängen, im Schriftverkehr, bei Arztbesuchen. Wesentlich sind auch Gespräche.

Unser wichtigster Grundsatz ist die Selbstbestimmung der Menschen mit Behinderung unter der Maßgabe, dass wir uns nicht aus der Verantwortung nehmen Schaden und Nachteile zu verhindern. Das Leben im Betreuten Wohnen bedeutet also viel Freiheit und zugleich Eigenverantwortung.

Ein wichtiger Bestandteil des Lebens bei uns ist die gemeinsame Freizeitgestaltung mit anderen Menschen im Wohnverbund, z.B. Kegeln, in der Band des Wohnverbundes mitwirken, Spieleabende und noch vieles mehr, was Spaß und Freude macht.

Unser gut ausgebildetes Fachpersonal betreut Menschen mit Behinderungen im Einzelwohnen oder in einer Wohngemeinschaft. Gerne unterstützen wir Sie bei der Wohnungssuche.

Kontakt

Stephan Schmitt
Telefon: 069 69 76 38 15
Telefax: 069 63 53 79
stephan.schmitt@caritas-frankfurt.de

Intensiv Betreutes Wohnen (Wohngemeinschaften)

In den Intensiv Betreuten Wohngemeinschaften unterstützen wir je 3-4 Menschen mit Behinderung mit hohem Hilfebedarf, die bisher auf das Wohnheim angewiesen waren, stundenweise an fast allen Tagen der Woche.

Die Betreuungsdichte ist zwischen dem Betreuungsumfang im Wohnheim und dem ambulant Betreuten Wohnen angesiedelt.

Neben einem persönlichen Zimmer verfügen die Wohngruppen in der Regel über ein Gemeinschaftszimmer oder eine Wohnküche, ein Bad, ein Gäste-WC und eine Küche. Die Gemeinschaftsräume sind modern und liebevoll eingerichtet.
Die Mitarbeiter/-innen arbeiten gemeinsam mit den WG-Bewohnern und Bewohnerinnen an der Entfaltung ihrer individuellen Ressourcen. Gemeinsam wird das größtmögliche Maß an Selbständigkeit in verschiedenen Lebensbereichen gefördert.

Vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch mit uns, um das richtige Wohn- und Betreuungsangebot für Sie zu finden!

Kontakt

René Hammerer
Telefon: 069 69763815 
Telefax: 069 635379
rene.hammerer@caritas-frankfurt.de

Begleitetes Wohnen in Familien

Das KPH bietet den Fachdienst Begleitetes Wohnen in Familien an. Menschen mit Behinderung leben in einer Gastfamilie. Der Fachdienst versteht sich als fachliche Begleitung und Beratung der Gasteltern und Ansprechpartner der Menschen mit Behinderung.

Kontakt

Michael Wolf (Leitung)
Telefon: 069 69 76 38 13
Telefax: 069 63 53 79
michael.wolf@caritas-frankfurt.de

Andrea Gimpl (Sekretariat)

Telefon: 069 69 76 38 11 
Telefax: 069 63 53 79
andrea.gimpl@caritas-frankfurt.de

"Schatzkiste" - Kontaktbörse und Partnervermittlung

Eine gelbe und eine orangefarbene Figur halten einander an den Händen.

Jeder Mensch hat ein Recht auf Partnerschaft - in der Praxis ist das bei Menschen mit Behinderungen allerdings schwierig. Um ihnen bei der Suche nach dem oder der Richtigen zu helfen, hat der Hamburger Psychologe Bernd Zemella die "Schatzkiste" ins Leben gerufen. Diesem Verein ist das Konrad-von-Preysing-Haus beigetreten und verschafft damit Menschen mit Behinderung eine bessere Chance, ihr eigenes "kleines Glück" zu finden. Inzwischen gibt es bundesweit viele Vereine, die sich an der Aktion beteiligen. Außer einer einmaligen Aufnahmegebühr von 10 Euro sind alle Angebote der Schatzkiste Frankfurt kostenlos.

Kern der "Schatzkiste" ist eine Dating-Datenbank für Menschen mit Behinderungen, egal ob psychischer, geistiger oder körperlicher Art. Alles beginnt mit einem persönlichen Gespräch. Interessierte nennen alle wichtigen Daten, Wünsche und Vorlieben und erstellen gemeinsam mit den Mitarbeitern des Vereins ihr Profil. Dieses Profil wird in die Datenbank aufgenommen und danach geprüft, wer als Partner geeignet ist. Den Vorschlag bekommen die Mitglieder der "Schatzkiste" mit einem Foto des möglichen "Dating-Kandidaten" zugeschickt. Besteht auf beiden Seiten Interesse, wird ein erstes Treffen arrangiert, zunächst gemeinsam mit einem Vermittler. Eine weitere Möglichkeit, den passenden Partner zu treffen sind die Veranstaltungen, die die Schatzkiste Frankfurt regelmäßig anbietet. 

Es muss ja nicht gleich der oder die "Richtige fürs Leben" sein, auch den passenden Partner für das eigene Hobby und zur Freizeitgestaltung kann man hier zwanglos kennen lernen.

Mehr Infos: www.schatzkiste-partnervermittlung.eu

Newsletter-Artikel zur Eröffnungsveranstaltung im KPH (PDF)

Kontakt

Florian Koch (Leitung)
Telefon: 069 69 76 38 27
schatzkiste@caritas-frankfurt.de

Konrad von Preysing

Konrad von Preysing 1935 bei seiner Ansprache zum Amtsantritt in Berlin

Benannt ist das ehemalige Lehrlingsheim nach dem Bischof von Berlin, Konrad von Preysing, der sich während der nationalsozialistischen Diktatur vor allem für geistig Behinderte und psychisch Kranke einsetzte. 1946 wurde er zum Kardinal ernannt. Er starb 1950 in Berlin.

Das Foto zeigt ihn 1935 bei seiner Ansprache zum Antritt in Berlin. Es stammt aus dem Bundesarchiv via Wikipedia.


Allgemeines Informationsmaterial als PDF

Veranstaltungskalender des Konrad-von-Preysing-Hauses 2017

Broschüre "Wohnen, Freizeit, Reisen, Bildung", Konrad-von-Preysing-Haus

Flyer Konrad-von-Preysing-Haus

Konzept KPH in leichter Sprache

Leitsätze der Abteilung Heime