Vertrauen und Sicherheit

Kinder begleiten

Pädagogisches Konzept

Mädchen beim Basteln

Ziel ist die Gestaltung und Verbesserung der Lebensqualität vor Ort.

In der pädagogischen Arbeit orientieren wir uns am Situationsansatz und arbeiten familien- und gemeinwesenorientiert. Dies umfasst die gezielte Förderung der Kinder in ihrer sprachlichen, motorischen, sozialen und kognitiven Entwicklung. Wir sehen in allen Personen, die die Gemeinschaft in einer Kindertagesstätte bilden, Lernende und Lehrende zugleich. Deshalb haben demokratische Prinzipien sowohl in der Kindergruppe als auch im Team der Mitarbeiterinnen für uns Relevanz. Allen voran ist das christliche Menschenbild handlungsleitend für unsere Arbeit.

Situationsansatz

Dieser pädagogische Ansatz greift die Anforderungen des Lebens in einer Zeit der Veränderung, der Widersprüche, der Verschiedenheit und Selbstverantwortung auf. Er verfolgt das Ziel, Kinder unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft darin zu begleiten, ihre Lebenswelt zu verstehen und selbstbestimmt, kompetent und verantwortungsvoll zu handeln. Der Hessische Bildungs- und Erziehungsplan (HBEP) und das Konzept des Situationsansatzes haben ein übereinstimmendes Bild vom Kind, ein gemeinsames Verständnis von Bildung und Erziehung und der Kooperation mit den Erziehungsberechtigten und anderen Institutionen.

Inhalt des Lernens und der Bildung sind die Erfahrungen, Themen und Fragen der Kinder, ihre unmittelbaren Erlebnisse und die Herausforderungen, die ihnen dabei begegnen. Die Aneignung von Wissen und Können erfolgt durch Teilhabe am pädagogischen Alltag und in begleitenden Projekten.

Die praktischen Anforderungen an das alltägliche Handeln von Erzieherinnen und Erziehern in Kindertageseinrichtungen sind in 16 konzeptionellen Grundsätzen des Situationsansatzes formuliert. Sie geben eine Orientierung zur Planung und Gestaltung der pädagogischen Arbeit.

Hessischer Bildungs- und Erziehungsplan (HBEP)

Unsere Kindertageseinrichtungen und erweiterten schulischen Betreuungen orientieren sich am Bildungs- und Erziehungsplan des Landes Hessen. Unter Bildung wird ein lebenslanger Entwicklungsprozess verstanden, der in einem sozialen und kulturellen Kontext stattfindet und an dem sich Kinder und Erwachsene aktiv beteiligen.

In diesem Plan wird berücksichtigt, dass Kinder in einer Umgebung aufwachsen, die durch das abendländische, humanistische und christliche Wert- und Menschenbild geprägt ist. Kinder stehen ausdrücklich im Mittelpunkt aller Überlegungen. Sie haben eigene Rechte, insbesondere ein Recht auf bestmögliche Bildung von Anfang an. Erwachsene sind Vorbilder und geben Orientierung, dies umfasst  die Vermittlung von Wissen und Werten. Dabei geht es vor allem um die Unterstützung der kindlichen Entwicklung unter Berücksichtigung individueller Unterschiede und soziokultureller Vielfalt, um die Stärkung von Basiskompetenzen und um eine altersgemäße Beteiligung.

Voraussetzung für Teilhabe und Entwicklung  ist eine Bildungspartnerschaft der pädagogischen Fachkräfte mit den Erziehungsberechtigten. Darüber hinaus ist die Verzahnung aller Bildungsorte und die Kooperation mit anderen Organisationen eine Grundlage für gelingende Bildungsprozesse. Deshalb betont der Bildungsplan besonders die Lernchancen durch die Gestaltung moderierter Übergänge vom  Elternhaus in die Kindertageseinrichtung und von dort in die Schule.

Emmi Pikler

Sie alle kennen das: Ihr Kind lernt stets dazu und erweitert durch die Entwicklungsschritte den eigenen Radius im selbstbestimmten Tempo. Mit Neugier entdeckt es den Körper oder kann sich stundenlang einem Insekt oder auch nur einem Krümel widmen. Ihr Kind eröffnet sich so das eigene Selbstbild und prägt das Verständnis für die Welt. Erfahren Sie mehr über die Pädagogik nach Emmi Pikler

Inklusion

Inklusion bedeutet für uns, die Einzigartigkeit der Menschen in ihrer Vielfalt zu feiern. Im Umgang mit anderen Kindern und den Erwachsenen erfahren Ihre Kinder, dass es wichtig ist einander zu achten. Sie lernen, Unterschiede wahrzunehmen und zu akzeptieren. Im gemeinsamen Spielen und Lernen werden Werte wie Respekt und Toleranz erlebbar. Schon früh können die Kinder erproben, was es heißt, für die eigenen Rechte und die eines anderen einzutreten. Dabei entwickeln sie die Fähigkeit, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Berliner Eingewöhnungsmodell

Weitere Informationen folgen in Kürze. 

Besonderer Förderauftrag (BeFö)

Für Kindertagesstätten, die in Quartieren mit besonders verdichteten sozialen Merkmalen liegen, stellt die Stadt Frankfurt zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung. Der Caritasverband Frankfurt e.V. hat für die Kindertagesstätten in katholischer Trägerschaft dazu das Kooperationsprojekt "BeFö" entwickelt, bei dem Fachdienste der Familienbildung, der Erziehungsberatung und der Migration mit den Kindertagesstätten zum Wohl der Kinder und ihrer Familien zusammenarbeiten. Durch die Kooperation und den Austausch der unterschiedlichen Professionen, werden zusätzliche Unterstützungs- und Förderungsangebote in den Alltag unserer Kindertagesstätte integriert. Ziel dieses gemeinsamen Wirkens im Netzwerk ist es, die Kindern und Eltern neue Zugänge zu Bildungs- und Förderangeboten vor Ort zu ermöglichen. Damit sollen u.a. Eltern in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt, die Kinder in Ihren Lebenssituationen unterstützt und ihre Lebenschance verbessert werden. 

Early Excellence (EEC)

Weitere Informationen folgen in Kürze. 

Vernetzung im Stadtteil

Unsere Kitas nehmen so oft wie möglich am Stadtteilleben teil und gestalten es mit. Kinder und Eltern lernen so ihren Stadtteil, Menschen und Institutionen besser kennen. Wir binden neben den Eltern ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ein und erweitern so das Erfahrungsumfeld unserer Kinder. Die Türen stehen für die Sorgen und Nöte von Eltern und Kindern offen. Wir sind Anlaufstelle und Treffpunkt als soziale Einrichtung im Stadtteil.

Fortbildung für Qualität

Durch regelmäßige Fortbildungen sind wir stets "am Puls der der Zeit" und erhalten uns selbst die Freude an der Arbeit. Eine Übersicht unseres aktuellen Fortbildungsangebotes finden Sie hier.