Für die ganze Familie

Professionelle Hilfe

Erziehungsberatung Frankfurt

Es gibt Probleme, die kann man nicht alleine lösen.

Beratung einer Jugendlichen

Jeder hat von Zeit zu Zeit so seine Schwierigkeiten, mit sich und seinen Mitmenschen klarzukommen. Und meistens gibt es auch eine ganz einfache Lösung dafür: mit Partnern offen darüber zu sprechen. Aber manchmal ist gerade diese einfache Möglichkeit nicht vorhanden. Oder sie reicht nicht aus, weil die bisherigen Lösungen erfolglos waren.

Dann tun viele genau das Falsche

Nichts. Weil sie es für ein Zeichen persönlicher Schwäche halten, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Oder weil sie sich vor Nachbarn genieren. Oder weil sie die Situation falsch einschätzen. Oder weil sie glauben, das werde schon wieder. Und damit fangen viele Schwierigkeiten erst richtig an.

Viele wissen einfach nicht, an wen sie sich wenden sollen

Der Caritasverband Frankfurt e.V. hat in der Innenstadt sowie in der Nordweststadt Beratungsstellen eingerichtet, an die sich jeder wenden kann, der Fragen und Probleme hat, die er nicht allein lösen kann. Die Schwerpunkte liegen in der Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung sowie in der Arbeit mit Kindern.

Wenn wir "jede und jeder" sagen, meinen wir auch "jede und jeder"

Die Beratungsstellen sind für Erwachsene, Kinder und Jugendliche da, für Paare sowie Einzelpersonen. Und man braucht auch nicht einer Kirche anzugehören, um sie in Anspruch zu nehmen.

Guter Rat ist teuer. Falsch.

Diagnose und Beratung in den Beratungsstellen sind kostenlos.

Multinationale Teams

In beiden Teams stehen multinationale Teams steht zur Verfügung, um in verschiedenen Bereichen zuzuhören, zu diskutieren und Möglichkeiten zu erarbeiten, wie man Probleme mit sich und mit anderen lösen kann. Die Beratungen können - je nach Standort - in deutscher, englischer, italienischer, spanischer und polnischer Sprache durchgeführt werden. 

Unser Angebot umfasst unter anderem Kinder-Einzeltherapie.

Angebote der Erziehungsberatung

Trennungsgruppen für Kinder

Trennungs-Kinder-Gruppe Information als PDF

Elternkurs "Kinder im Blick"

Das Programm "Kinder im Blick" wurde entwickelt, um Müttern und Vätern nach der Trennung darin zu stärken, ihre Kinder in dieser oft schwierigen Situation hilfreich zu begleiten und ihnen den nötigen Rückhalt zu geben. Daneben möchte das Programm auch die betroffenen Mütter und Väter in ihren persönlichen Ressourcen und ihrem eigenen Umgang mit den Anforderungen der Trennung stärken. Und nicht zuletzt möchte es dazu beitragen, den Müttern und Vätern die Kooperation in der Elternrolle zu erleichtern und Konflikte zu entschärfen.

"Kinder im Blick" richtet sich an Eltern, die ihre räumliche Trennung bereits vollzogen haben. Da die Beziehung zu den Kindern im Vordergrund steht, ist der Kurs nur für jene Eltern geeignet, die entweder mit einem oder mehreren Kindern zusammenleben oder mehr oder minder regelmäßigen Kontakt zu dem Kind/den Kindern haben. Das Programm ist ein wissenschaftlich fundiertes Angebot, das in der Beratungspraxis mit Trennungsfamilien entwickelt wurde. Es hat seine Grundlagen in der Stress- und Scheidungsforschung und baut auf dem Elternkurs "Familienteam" auf. Kooperationspartner bei der Entwicklung des Kurses waren die Ludwig-Maximilians-Universität München (Prof. Dr. Sabine Walper und Team) und der Familien-Notruf München e. V. (www.kinderimblick.de).

Weitere Informationen und Anmeldung: Eltern- und Jugendberatung Stadtmitte, Caritasverband Frankfurt e.V., Sekretariat, Tel.: 069 2982-6301

Nächster Kurstermin: Information als Pdf

Projekt "Beschützter Umgang"

Jedes Kind hat Vater und Mutter - und sollte beide kennen

Wann ist beschützter Umgang sinnvoll?

Es gibt Situationen, in denen es nicht selbstverständlich ist, dass ein Kind Kontakt zu beiden Eltern hat:

  • Die Eltern sind im Rahmen der Trennung sehr zerstritten und können sich nicht auf Kontakte des Kindes mit dem getrennt lebenden Elternteil einigen.
  • Es gibt den Verdacht, dass ein Vater oder eine Mutter nicht gut auf das Kind eingehen kann. Das kann so sein oder es trifft auch nicht zu. Die Folge ist oft, dass keine Kontakte statt finden.
  • Das Kind kennt ein Elternteil gar nicht oder hatte jahrelang keinen Kontakt. Fachliche Unterstützung ist nötig, damit ein Anfang oder Neuanfang gemacht wird.
  • Das Kind wurde vom Jugendamt aus der Familie genommen, weil der Verdacht einer Kindeswohlgefährdung besteht. Trotzdem sollen die Eltern weiter Kontakt zum Kind haben.

Was wir als erstes tun

Zunächst sprechen wir mit den betroffenen Erwachsenen, auch mit den beteiligten anderen Helfern. Gemeinsam entwickeln wir einen Plan dazu, wann, wie lange, wo und unter welchen Umständen Umgänge stattfinden sollen. Dieser Plan wir schriftlich festgehalten und allen Beteiligten zugeschickt.

Was wir dann tun

Wir setzen diesen Plan um: Eine Mitarbeiterin der Stelle ist bei den Umgängen dabei. Sie achtet darauf, dass alle Vereinbarungen eingehalten werden. Sie unterstützt die Väter, Mütter und Kinder bei den Besuchen. Und sie berichtet über die Vorkommnisse. So haben alle Beteiligten die Sicherheit, dass die Vereinbarungen eingehalten werden.

Wie wir unsere Arbeit beenden

Zuletzt werten wir gemeinsam mit den Betroffenen den Verlauf aus und fertigen dazu ein Bericht. Und wir planen mit den Betroffenen wie es weiter geht:

  • ob wir noch für einige Zeit die Umgänge begleiten
  • oder wann und wie die Betroffenen allein die Kontakte organisieren

Wer mehr wissen möchte, kann ein ausführliches Konzept im pdf-Format abrufen:

Konzept "Beschützter Umgang" (pdf-Datei 1.663 kB)

Umgänge, die mit Reisen verbunden sind

Hier unterstützen wir mit unserer fachlichen Beratung die Bahnhofsmission und Bundesbahn. Kinder, die Eltern in anderen Städten besuchen, können mit der Bundesbahn an Wochenenden in Begleitung von Mitarbeitern der Bahnhofsmission reisen. Wer mehr darüber wissen möchte kann unter folgendem Link weiter lesen, Projekt "Kids on Tour".

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!

Frankfurter Kooperationsmodell (FraKoM) - Konfliktregulierende Beratung (krB)

Der Caritasverband und das Evangelische Zentrum für Beratung und Therapie am Weißen Stein bieten seit Oktober 2008 konfliktregulierende Beratungen (krB) an.

Eltern, bei denen (z.B. im Rahmen einer Scheidung) strittige Sorge- und Umgangsrechtsverfahren laufen, haben die Möglichkeit eine Konfliktregulierende Beratung (krB) kostenfrei in Anspruch zu nehmen.

In der konfliktregulierenden Beratung werden ganz konkrete Lösungen für die anstehenden Fragen der Eltern erarbeitet. So kann mit der Zeit hoffentlich wieder Vertrauen entstehen. Aber vor allem können die Beteiligten aus der Spirale von immer größerem Streit herauskommen.

Unterschiede zu einer "normalen" Beratung:

  • strukturierter Ablauf mit begrenztem Zeitrahmen
  • tiefer liegende Gefühle von Verletzung und Ärger sowie vergangene Begebenheiten stehen nicht im Vordergrund der Beratung. Nur wenn beide Beteiligten es wollen, werden diese Themen in einem begrenzten Rahmen bearbeitet.
  • Enge Zusammenarbeit mit Informationsweitergabe an das Familiengericht und das Jugendamt.

    Diese enthält Informationen über:
  1. Terminfindung und Einhaltung
  2. Inhalt der Einigung, bzw. Info zu Fragen, in denen keine Einigung erzielt wurde
  3. Lösungsvorschlag der/des Beratenden auf Grund der Fall- und Fachkenntnis

Ziele der Konfliktregulierenden Beratung (krB):

  • erhalt der Beziehungen der Kinder zu beiden Elternteilen
  • einvernehmliche Vereinbarung der Eltern, die eine Gerichtsentscheidung überflüssig macht
    Erarbeitung konkreter Lösungen für die anstehenden Fragen der Eltern
  • Deeskalation und Aufbau, bzw. Wiedergewinnung von gegenseitigem Vertrauen
    zeitnahe Beratung
  • Weitergabe von Ergebnissen der Beratung für die Handlungsfähigkeit von Jugendamt und Familiengericht, ohne neuen Zeitverlust durch die krB.

Termine werden vom Familiengericht oder vom Jugendamt telefonisch über das jeweilige Sekretariat vereinbart!

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!

Die Beratungsphasen

Unsere Beratung folgt einem klar strukturiertem Ablauf, der aus 5 Phasen besteht.

1. Aufklärungsphase

  • Information der Eltern über das Verfahren, die Rolle und die Haltung der/des
    Beratenden
  • Vereinbarung über Themen, Zahl und Umfang der Sitzungen
  • Information über den Abschlussbericht an Jugendamt und Familiengericht

2. Sichtung der Streitpunkte

3. Positionen, Interessen, Sichtweisen der Eltern erkunden und bearbeiten im Hinblick auf das gemeinsame Kind

4. Sammeln und Bewerten von Lösungen

  • Dissens und Konsens der Beteiligten
  • Lösungsoptionen sammeln und bewerten
  • eigener Lösungsvorschlag der/des Beratenden

5. Ergebnisse schriftlich festhalten; mit den Betroffen besprechen und den Bericht an das Jugendamt und das Familienbericht weitergeben

Sozialpädagogische Familienhilfe und Erziehungsbeistandschaft der EB Nordweststadt

Die Sozialpädagogische Familienhilfe und die Erziehungsbeistandschaft in der Eltern- und Jugendberatung Nordweststadt

Die Sozialpädagogische Familienhilfe

Die Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) geht in und mit Familien auf die Suche nach neuen Wegen, um belastende Alltagssituationen und Konflikte zu bewältigen. Die Ziele für die Zusammenarbeit werden gemeinsam mit der Familie festgelegt und eine mögliche Umsetzung gesucht. Die Sozialpädagogische Familienhilfe unterstützt Eltern und Kinder in ihrer eigenverantwortlichen und selbstständigen Lebensbewältigung, sie ist eine Hilfe zur Selbsthilfe. Dies erreichen wir durch bedarfsgerechte und flexible Unterstützung, Beratung, Begleitung und Entlastung.

Die sozialpädagogischen Familienhelfer/-innen treffen sich regelmäßig für einige Stunden in der Woche mit den Familien. Dabei werden den Familien Hilfestellungen in folgenden Bereichen angeboten:

  • im Zusammenleben der Familie
  • im Erziehungsverhalten
  • im alltäglichen und lebenspraktischen Bereich
  • bei Kontakten außerhalb der Familie, z. B. Ämtern und Institutionen.

Wichtig ist dabei der Wunsch der Familie, ihre schwierige Situation verändern zu wollen. Ziel unserer Arbeit ist neben der Befähigung zu einer eigenständigen Lebensführung auch die soziale Integration von Familien in ihr Lebensumfeld. In diesem Verständnis arbeiten wir übergreifend mit anderen sozialen Trägern und Einrichtungen zusammen.

Die Sozialpädagogische Familienhilfe hilft bei:

  • Überlastung der Eltern
  • Erziehungsschwierigkeiten
  • Schulproblemen
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Beziehungsschwierigkeiten
  • Problemen bei der Haushaltsführung und -planung
  • Rückführung von Kindern aus Heimen oder Pflegestellen
  • Psychischer Erkrankung eines Elternteils     

Der Erziehungsbeistand

Der Erziehungsbeistand beinhaltet die umfassende Unterstützung von Schulkindern, Jugendlichen oder jungen Volljährigen bezüglich ihrer persönlichen Förderung, ihrer sozialen Integration bis hin zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung. Der Lebensbezug zur Familie des jungen Menschen soll erhalten bleiben.

Der Erziehungsbeistand unterstützt und fördert mehrere Stunden in der Woche zum Beispiel bei

  • Schwierigkeiten, sich in Gruppen angemessen zu verhalten
  • Entwicklungsverzögerungen
  • Schul-/Ausbildungsschwierigkeiten
  • (Wieder-)Herstellung tragfähiger Familienstrukturen
  • sinnvoller Freizeitgestaltung
  • gegebenenfalls Verselbständigung.

Familienmediation

Genaues Hinschauen in die Familiensituation

Mediation für Familien kommt bei Trennung und Scheidung zur Anwendung. Sie hilft den Ex-Partnern, die Folgen der Trennung einvernehmlich zu regeln. In Gesprächen mit Hilfe einer neutralen Person (des Mediators/der Mediatorin) wird nach Lösungen für die anstehenden Probleme gesucht. Die gefundenen Lösungen werden in schriftliche und verbindliche Vereinbarungen umgesetzt.

In der Familienmediation können beispielsweise Lösungen für

  • die elterliche Sorge,
  • das Umgangsrecht,
  • den Unterhalt und
  • die Vermögensaufteilung

entwickelt werden. 

Die Verhandlungspartner müssen ihre Interessen erkennen und formulieren können. Sie müssen bereit sein, Lösungen zu suchen, denen alle Verhandlungspartner zustimmen können.

Eltern- und Jugendberatung Nordweststadt 
Ansprechperson: Mirjam Kauffeldt
Ernst-Kahn-Straße 49 a 
60439 Frankfurt am Main 
Telefon: 069 95 82 17 0 
Telefax: 069 95 82 17 10 
eb.nordweststadt@caritas-frankfurt.de

Fachinfo für Einrichtungen der Jugendhilfe

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Begleiteter Umgang

Zusammen ist man weniger allein

”Schulleistung und Diagnostik

Beratung vor Ort