Umfassende Unterstützung

Familien stärken

Ambulante Hilfen zur Erziehung

Mutter mit zwei Söhnen

Die "Sozialpädagogische Familienhilfe" unterstützt die Erziehungsaufgaben der Personensorgeberechtigten durch intensive Betreuung und Begleitung der Familie.

Der "Erziehungsbeistand" (ab Grundschulalter) und die "Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung" (ab 14 Jahren) beinhalten die umfassende Unterstützung junger Menschen bezüglich ihrer persönlichen Förderung, ihrer sozialen Integration bis hin zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung. Unsere Arbeit findet überwiegend in den Familien / bei den jungen Menschen zu Hause sowie in deren sozialem Umfeld statt. Die Hilfen sind in der Regel auf längere Zeit angelegt (1,5 bis 3 Jahre).

Das "Triple-P-Einzeltraining" richtet sich insbesondere an Eltern, die intensiven Übungsbedarf im Bereich ihres Erziehungsverhaltens haben und Unterstützung bei Verhaltensauffälligkeiten ihrer Kinder brauchen. Das Elterntraining beinhaltet 17 bis 22 Sitzungen.

Die "Aufsuchende Familientherapie" ist ein Angebot für Familien, die sich in chronischen oder akuten Krisen befinden. Diese Hilfe findet über einen Zeitraum von 26 bis 52 Wochen statt.

Detailinformationen

Sozialpädagogische Familienhilfe

Suche nach neuen Wegen

Die Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) geht in und mit Familien auf die Suche nach neuen Wegen, um belastende Alltagssituationen und Konflikte zu bewältigen. Die Ziele für die Zusammenarbeit werden gemeinsam mit der Familie festgelegt und eine mögliche Umsetzung gesucht. Die Sozialpädagogische Familienhilfe unterstützt Eltern und Kinder in ihrer eigenverantwortlichen und selbstständigen Lebensbewältigung, sie ist eine Hilfe zur Selbsthilfe. Dies erreichen wir durch bedarfsgerechte und flexible Unterstützung, Beratung, Begleitung und Entlastung.

Die sozialpädagogischen Familienhelfer/-innen gehen regelmäßig für einige Stunden in der Woche in die Familie. Dabei werden den Familien Hilfestellungen in folgenden Bereichen angeboten:

  • im Zusammenleben der Familie
  • im Erziehungsverhalten
  • im alltäglichen und lebenspraktischen Bereich
  • bei Kontakten außerhalb der Familie, z. B. Ämtern und Institutionen.

Wichtig ist dabei der Wunsch der Familie, ihre schwierige Situation verändern zu wollen. Ziel unserer Arbeit ist neben der Befähigung zu einer eigenständigen Lebensführung auch die soziale Integration von Familien in ihr Lebensumfeld. In diesem Verständnis arbeiten wir übergreifend mit anderen sozialen Trägern und Einrichtungen zusammen.

Die Sozialpädagogische Familienhilfe hilft bei:

  • Überlastung der Eltern
  • Erziehungsschwierigkeiten
  • Schulproblemen
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Beziehungsschwierigkeiten
  • Problemen bei der Haushaltsführung und -planung
  • Rückführung von Kindern aus Heimen oder Pflegestellen
  • Psychischer Erkrankung eines Elternteils

Ambulante Hilfen zur Erziehung
Ansprechperson: Gudrun Erche

Alte Mainzer Gasse 21
60311 Frankfurt am Main 
Telefon: 069 29 82-6344
Telefax: 069 29 82-6350
ahze@caritas-frankfurt.de

Eltern- und Jugendberatung Nordweststadt 
Ansprechperson: Michael Kraus
Ernst-Kahn-Straße 49 a 
60439 Frankfurt am Main 
Telefon: 069 95 82 17 0 
Telefax: 069 95 82 17 10 
eb.nordweststadt@caritas-frankfurt.de

Der Erziehungsbeistand

Der Erziehungsbeistand beinhaltet die umfassende Unterstützung von Schulkindern, Jugendlichen oder jungen Volljährigen bezüglich ihrer persönlichen Förderung, ihrer sozialen Integration bis hin zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung. Der Lebensbezug zur Familie des jungen Menschen soll erhalten bleiben.

Der Erziehungsbeistand unterstützt und fördert mehrere Stunden in der Woche zum Beispiel bei

  • Schwierigkeiten, sich in Gruppen angemessen zu verhalten
  • Entwicklungsverzögerungen
  • Schul-/Ausbildungsschwierigkeiten
  • (Wieder-)Herstellung tragfähiger Familienstrukturen
  • sinnvoller Freizeitgestaltung
  • gegebenenfalls Verselbständigung.

Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung

Die Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung ist ein Hilfeangebot für Jugendliche ab 14 Jahren und für junge Volljährige, deren Lebenssituation durch vielfältige Schwierigkeiten in ihrem Alltag, z. B. in der Schule, innerhalb der Familie, in der Ausbildung sowie durch soziale Benachteiligung gekennzeichnet ist.

Der Betreuer/die Betreuerin trifft sich regelmäßig für mindestens sechs Stunden in der Woche mit dem jungen Menschen bei ihm zu Hause oder außerhalb.

Dabei werden den jungen Menschen Hilfestellungen in folgenden Bereichen angeboten:

  • im alltäglichen und lebenspraktischen Bereich
  • bei Schulproblemen
  • beim Zusammenleben in der Familie
  • bei der Entwicklung einer schulischen oder beruflichen Perspektive
  • bei Verhaltensauffälligkeiten
  • bei Gewalterfahrungen
  • bei der Wiedereingliederung nach Psychiatrieerfahrungen
  • bei Kontakten außerhalb der Familie
  • bei sinnvoller Freizeitgestaltung
  • Unterstützung bei Verselbstständigung.

Wichtig ist dabei der Wunsch des jungen Menschen, seine schwierige Situation verändern zu wollen. Ziel unserer Arbeit ist, dass die jungen Menschen lernen, ihre Lebenssituation und ihr Umfeld eigenaktiv und konstruktiv zu gestalten.

Elterntraining nach Triple P (Positive Parenting Program = Triple P)

Im Rahmen der Hilfen zur Erziehung bieten wir das Elterntraining "Triple P" an. Es kann parallel zu einer laufenden Familienhilfe, im Anschluss daran oder als gesonderte Leistung in Anspruch genommen werden. Die gesetzliche Grundlage ist der §31 SGB VIII.

Alle unsere Mitarbeiter/-innen erwerben sukzessive die Lizensierung zum/r Triple-P Einzeltrainer/in. Wir führen das Elterntraining in deutscher, spanischer und polnischer Sprache durch.

Aufsuchende Familientherapie

Die aufsuchende Familientherapie richtet sich an Familien mit hoch komplexen Problemlagen, durch die das gemeinsame Familienleben erheblich gestört und die gewünschte Lebensqualität beträchtlich gemindert werden.

Wir begleiten die Familien bei:

  • starken Störungen im familiären Alltagsleben und belastenden Konflikten auf zwischenmenschlicher Ebene
  • der Bewältigung von sogenannten "natürlichen Krisen", wie z.B. Scheidung, Tod eines nahestehenden Menschen, ungewollter Schwangerschaft/Geburt, akuter Arbeitslosigkeit,
  • Burnout-Syndrom
  • dem konstanten Gefühl von Resignation und Hoffnungslosigkeit
  • fehlendem Gefühl für die Rolle als Mutter/Vater
  • Ablehnung eines Kindes
  • Gewalterfahrungen von Eltern und Kindern
  • Schulverweigerung bis hin zum sozialen Rückzug bzw. delinquenten Verhalten eines Familienmitglieds

Sozialpädagogische Lernhilfe

Die Sozialpädagogische Lernhilfe bietet Kindern und Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten sozialpädagogische Betreuung und Förderung, zu zweit und in Kleingruppen.

Die Sozialpädagogischen Angebote werden organisiert von Fachkräften aus den Bereichen Sozialarbeit und Sozialpädagogik. Sie kommen aus verschiedenen Herkunftsländern und Kulturen.

Spezielle Angebote:

  • Entwicklung und Förderung von Interessen und  Fähigkeiten des Kindes
  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Förderung des selbstständigen Lernens
  • Beratung der Eltern für Begleitung ihrer Kinder bei schulischen Fragen
  • Zusammenarbeit mit Schulen, Kindertageseinrichtungen, Sozialrathäusern, Ärzten

Kontakt

Calogera von Auw und Gundel Limberg
Königsteiner Straße 8 
65929 Frankfurt am Main 
Telefon: 069 31 40 88 14 
Telefax: 069 31 40 88 88 
migration.hoechst@caritas-frankfurt.de

Michael Kraus
Eltern- und Jugendberatung Nordweststadt
Ernst-Kahn-Straße 49 a
60439 Frankfurt am Main
Telefon: 069 95 82 17 0
Telefax: 069 95 82 17 10
eb.nordweststadt@caritas-frankfurt.de