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Aktuelles Spendenprojekt  

Eine Million Sterne – Entzünden Sie ein Licht für geflüchtete Jugendliche

Als Kind alleine auf der Flucht – das ist weltweit keine Seltenheit. Kinder und Jugendliche fliehen vor Krieg, Armut oder einem Leben ohne Selbstbestimmung. Um in der Fremde Wurzeln zu fassen, brauchen sie Unterstützung. Sie können geflüchteten Jugendlichen dabei helfen, sich ein neues Leben aufzubauen.

Flucht vor den Taliban

dunkelhäutiger Jugendlicher im Profil, grübelnd, Foto Hermann Kenfack Marokko
Früh auf sich allein gestellt. (c) Hermann Kenfack Marokko

G. ist einer von vielen Kindern und Jugendlichen, die ohne Eltern fliehen. Vor einem Jahr wurde er in Frankfurt auf der Straße aufgefunden und der Obhut des Jugendamtes unterstellt. Heute lebt er in einer betreuten Gruppe mit 11 anderen minderjährigen Flüchtlingen.
G’s. Familie lebte im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet. Sie war nicht wohlhabend, hatte jedoch ihr Auskommen. Vor circa fünf Jahren beginnen die Taliban die Familien in G’s Dorf zu bedrängen. Sie verschleppen Menschen, erpressen Geld, wollen ihre Herrschaft durchsetzen. G. und seine Familie fliehen in die Türkei.

Mit 14 auf sich allein gestellt

In der Türkei dürfen die Erwachsenen nicht arbeiten und werden als Illegale ausgenutzt. Für die Kinder gibt es keine Schule. Auch sie müssen arbeiten. Mit 12 Jahren verdient G. etwas Geld in einem Restaurant.
Er ist 14 als seine Familie es nicht mehr aushält und nach Afghanistan zurückkehrt. G. kann sich keine Zukunft unter den Taliban vorstellen und bleibt in der Türkei. Zwei weitere Jahre schuftet er, schutzlos der Willkür seines Arbeitgebers ausgeliefert. Schließlich hat er genug Geld für die Weiterreise nach Deutschland.

Schule: Ein schwerer Weg

Foto von oben auf einen auf der Treppe sitzenden dunkelhäutigen Jugendlichen. Foto Hermann Kenfack Marokko
Junger  Flüchtling. (c) Hermann Kenfack Marokko 

Die Jugendhilfe bietet eine sichere Unterkunft und Betreuung. Doch den Jugendlichen fällt die Eingewöhnung nicht leicht. Denn oft gründet ihr Deutschland-Bild auf unrealistischen Informationen aus Fernsehserien oder phantastischen Erzählungen Anderer. Die Realität ist jedoch anders:
„Um sich hier ein gutes Leben aufzubauen, braucht man eine Ausbildung“, sagt Nae’l Dahab, der jugendliche Flüchtlinge betreut. „Viele junge Leute haben nur kurze Zeit die Schule besucht. Um hier die Hauptschule abzuschließen, müssen sie Deutsch lernen und zusätzlich andere Fächer wie Mathe. Das ist ein schwerer, frustrierender Weg. Die Jugendlichen stellen sich ja vor, dass sie schnell unabhängig sind und Geld verdienen.“

Seelische Leiden sind Tabu

Als wären die äußeren Umstände nicht schwierig genug, leiden viele Jugendliche auch seelisch, sind traumatisiert.
„Wenn man die Jugendlichen näher kennenlernt“, fährt Dahab fort, „merkt man, wie traurig manche sind. Nicht nur die Flucht lastet ihnen auf der Seele. Viele hatten es schon in ihrer Familie schwer, mussten schlimme Strafen erdulden, Schläge und Gewalt aushalten. Über diese Dinge zu sprechen ist ein Tabu. Man will auf keinen Fall als „verrückt“ gelten und Psychologen haben keinen guten Ruf. Es dauert lange, bis man Hilfe zulassen kann.“
Unruhe, Konzentrations- und Antriebsschwächen sind häufige Folgen dieser Leiden und er-schweren das Lernen.

Trotzdem weiter gehen

Ihre Träume von einer selbstbestimmten Zukunft geben viele Jugendliche dennoch nicht auf: So wie H: Er ist ein freundlicher Junge, der offen auf Menschen zugeht und Kontakte sucht. Gern erzählt er von seinen Zielen. Er möchte studieren und Zahnarzt werden. Mit seinem Hauptschulabschluss hat er noch einen weiten Weg vor sich. Doch er ist glücklich, dass er nun die Möglichkeit dazu hat: „Ich gehe meinen Weg trotzdem weiter“, sagt er, „irgendwann bin ich am Ziel“.

Eine Million Sterne in Frankfurt – seien Sie dabei und helfen Sie mit Ihrer Spende!

knieender Flüchtlingsjunge vor einem Kerzenmeer. Foto Anja Schaal/Caritas international

In ganz Deutschland wirbt die Caritas mit der Aktion „Eine Million Sterne“ für eine solidarische, mitfühlende Welt. Wir machen mit: Am 10. November beginnen wir mit einer Lichtinstallation in der Frankfurter Innenstadt (punctum, Liebfrauenstraße 2, 60313 Frankfurt am Main). Virtuell entzünden wir eine Million Lichter. Das letzte Licht erleuchtet in einer großen Finissage am Samstag, 12.11. von 18.00 - 21.00 Uhr

 
Seien Sie dabei und helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende!

Helfen Sie Jugendlichen in Frankfurt und in Marokko

Mit einer Spende entzünden Sie ein Licht der Hoffnung. Sie ermöglichen geflüchteten Jugendlichen eine gute Ausbildung und sinnvolle Freizeitaktivitäten, sowohl hier als auch in Marokko. Mit einer größeren Summe tragen sie zur individuellen Unterstützung Einzelner bei, z.B. bei außergewöhnlichen gesundheitlichen Belastungen oder für juristische Hilfe.

Hier sind einige Beispiele:

  • 10 EUR für Ersatzteile, die ein gespendetes Fahrrad wieder flott machen
  • 85 EUR für ein Schwimmtraining, das den Zugang zu Bädern und Seen eröffnet
  • 500 EUR für einen Rechtsbeistand, der Traumatisierten hilft, ihr Recht auf Asyl umzusetzen

Das Besondere: Die Spenden aus dieser Sammlung helfen zu 50 % Jugendlichen in Frankfurt und in Marokko. Näheres über die Projekte in Marokko erfahren Sie hier: www.einemillionsternde.de

Spendenkonto

Caritasverband Frankfurt e.V.
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