Haus Thomas
Ferdinand Reiff (Leitung)
Große Nelkenstraße 37
60488 Frankfurt am Main
Telefon: 069 97 88 25 46
Telefax: 069 97 88 25 70
ferdinand.reiff@caritas-frankfurt.de
Sabine Zörner (Sekretariat)
Telefon: 069 97 88 25 45
Telefax: 069 97 88 25 70
haus.thomas@caritas-frankfurt
Das Lernen lernen
Unterstützung der Schulischen Bildung durch Haus Thomas
Wenn Kinder ins Haus Thomas kommen, bringen sie in der Regel negative Erfahrungen aus ihrer bisherigen schulischen Laufbahn mit: Viele wurden durch ihr Verhalten auffällig. Manche haben durch ihre Leistungsdefizite den positiven Kontakt zu ihren Lehrern und Mitschülern verloren. Manche gehen ungern oder gar nicht mehr zur Schule.
Damit Kinder lernen, dass sie lernen können, hat Haus Thomas eigens eine Schulbeauftragte. Ihre Aufgabe ist es, durch sehr intensive Kontakte mit den Lehrern der öffentlichen Schulen das Verhältnis zwischen Heim und Schulen zu verbessern. Damit soll Kindern und Jugendlichen der schulische Weg erleichtert und ihre Talente bestmöglich gefördert werden. Die Lehrer sind durch diese Kooperation oft bereit, auch schwierige Fälle oder schwierige Phasen mit einzelnen Kindern durchzustehen und sie nicht aufzugeben.
Die Schulbeauftragte beginnt ihre Arbeit sobald eine Anfrage im Haus Thomas eingeht. Sie nimmt dann sofort Kontakt mit den
Lehrern der Schule auf und klärt ab, um welche Art der Probleme es sich im vorliegenden Fall handelt: können die Schüler/innen
in ihrer bisherigen Schule verbleiben, besuchen sie die geeignete Schulform oder ist ein Schulwechsel sinnvoll?
Die Kinder und Jugendlichen, die ins Haus Thomas kommen, sind gut betreut. Sie werden in den ersten Tagen auf dem Schulweg
begleitet. So lernen sie den Schulweg kennen und die Schulbeauftragte kann den persönlichen Kontakt zu den Lehrern aufnehmen.
Zu Beginn der Maßnahme machen die Kinder jeden Nachmittag ihre Hausaufgaben bei der Schulbeauftragten in einem eigens dafür
vorgesehenen Raum. Dort stehen auch Computer zur Verfügung, auf denen Lernprogramme das zusätzliche Aufarbeiten von Lernlücken
vereinfachen sollen. Eine feste Bezugsperson steht den Kindern und Jugendlichen stets zur Seite. Sie setzt sich mit der individuellen
schulischen Situation des jeweiligen Schülers auseinander und erkennt schnell die Stärken und Schwächen. Die Schüler erhalten
darüber hinaus, bei Bedarf, eine individuelle Einzelbetreuung.
Der regelmäßige Austausch mit den Lehrern ist ein weiterer, äußerst wichtiger Arbeitsschwerpunkt der Schulbeauftragten während der gesamten Zeit der Unterbringung. In der Schulbeauftragten haben auch die Lehrer einen festen Ansprechpartner.
Die Arbeitsbeziehung Schule-Heim wird, nach unserer Erfahrung, deutlich verbessert und belastbarer.
