Caritasverband Frankfurt e.V.
Frauenberatung
Affentorplatz 1
60594 Frankfurt am Main
Telefon: 069 97 94 46 52 oder 069 25 49 31 22
Telefax: 069 25 49 31 50
barbara.doerner-huetter@caritas-frankfurt.de
Ansprechperson:
Barbara Dörner-Hütter
Sprechzeit:
Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr
Bedingungen für das Hilfsangebot:
- Volljährigkeit
- Lebensmittelpunkt in Frankfurt
- Wohnungslosigkeit oder drohender Wohnungsverlust
- aktuelle Krisensituation
- aktive Mitarbeit mit dem Ziel der selbständigen Lebensführung
Das PFIFF ist eine vom Sozialamt der Stadt Frankfurt finanzierte Hilfemaßnahme. Zuständig für die Belegung der Wohnungen ist das Team "Frauen und Familien" des Sozialamts, Schwalbacher Strasse 47, 60326 Frankfurt am Main.
Leiterin: Frau Gerda Wingert
Telefon: 069 21 23 36 25
Zur Ruhe kommen in Frauenfrieden
Am 1. Oktober 2001 hat der Caritasverband Frankfurt mit der Pfarrei Frauenfrieden in Bockenheim“ ein ungewöhnliches Wohnprojekt
gestartet: das "Projekt Frauen in Frauenfrieden", kurz "PFIFF" genannt. Schwangere Frauen und alleinerziehende Müttern, die
sich in einer Notlage befinden, und nicht in ihrer bisherigen Wohnung bleiben können, haben die Möglichkeit, über den Caritasverband
Wohnraum anzumieten und vorübergehend in einem unterstützenden Umfeld in der Pfarrgemeinde Frauenfrieden zu leben.
Das Projekt entstand im Rahmen der "Aktion Konfliktberatung", die Bischof Kamphaus 1998 im Bistum Limburg gestartet hat. Mit
dem Wohnprojekt "PFIFF" schließt der Caritasverband Frankfurt eine Lücke im Beratungsangebot für Frauen in Frankfurt. Damit
handeln wir ganz im Sinne des Bischofs: Wir machen deutlich, dass die katholische Kirche im Bistum nicht nur über den Schutz
menschlichen Lebens redet, sondern ein dichtes Netz von Hilfen anbietet und ausbaut. Der Caritasverband Frankfurt, die Gemeinde
Frauenfrieden und ein ehrenamtliches Helferteam engagieren sich mit "PFIFF" gemeinsam für das Leben.
In Frauenfrieden finden fünf Frauen mit Kindern Platz. Die Wohneinheiten bestehen aus jeweils zwei Zimmern und einer Nasszelle.
Küche und Gemeinschaftsräume stehen allen Bewohnerinnen zur Verfügung. Mit dem Wohnprojekt möchte der Caritasverband das Angebot
für Schwangere und Alleinerziehende in der Stadt erweitern. In der Schwangerschaftsberatungsstelle des Caritasverbandes wird
immer wieder deutlich, dass Wohnungsnot ein zentrales Problem werdender Mütter ist.
In Frauenfrieden besteht die Möglichkeit zu persönlichem Rückzug bei größtmöglicher Selbständigkeit. Die Frauen können sich
mit anderen in einer ähnlichen Lebenssituation austauschen und gegenseitig stützen. Zwei hauptamtliche Mitarbeiterinnen der
Frauenberatung sind für die sozialpädagogische Beratung und Unterstützung zuständig.
Eine Gruppe Ehrenamtlicher der Gemeinde Frauenfrieden ergänzt und erweitert die Angebote für hilfesuchende Frauen. Sie bieten
Freizeitaktivitäten an, helfen bei Behördengängen und kümmern sich auf Wunsch um einzelne Frauen.
Auch nach dem Umzug in eine eigene Wohnung kann die Unterstützung fortgesetzt werden. Ebenso werden Frauen betreut, die nach
einer Phase der Wohnungslosigkeit sofort eine eigene Wohnung erhalten und nicht in Frauenfrieden einziehen.
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