Kontakt

Eltern- und Jugendberatung Stadtmitte
Mainkai 40
60311 Frankfurt am Main
Telefon: 069 91 33 16 63
Telefax: 069 91 33 16 68
beschuetzter.umgang@caritas-frankfurt.de

Ansprechperson:

Verena Claßen

 
Öffnungszeiten
Vormittags: Di, Mi, Do, Fr 9.00 - 13.00 Uhr
Nachmittags: Di, Do 14.00 - 17.00 Uhr
 
Projekt "Beschützter Umgang"
 

Das Projekt "Beschützter Umgang"

Jedes Kind hat Vater und Mutter - und sollte beide kennen

1. Wann ist beschützter Umgang sinnvoll

Es gibt Situationen, in denen es nicht selbstverständlich ist, dass ein Kind Kontakt zu beiden Eltern hat:

  • Die Eltern sind im Rahmen der Trennung sehr zerstritten und können sich nicht auf Kontakte des Kindes mit dem getrennt lebenden Elternteil einigen.
  • Es gibt den Verdacht, dass ein Vater oder eine Mutter nicht gut auf das Kind eingehen kann. Das kann so sein oder es trifft auch nicht zu. Die Folge ist oft, dass keine Kontakte statt finden.
  • Das Kind kennt ein Elternteil gar nicht oder hatte jahrelang keinen Kontakt. Fachliche Unterstützung ist nötig, damit ein Anfang oder Neuanfang gemacht wird.
  • Das Kind wurde vom Jugendamt aus der Familie genommen, weil der Verdacht einer Kindeswohlgefährdung besteht. Trotzdem sollen die Eltern weiter Kontakt zum Kind haben.

2. Was wir als erstes tun

Zunächst sprechen wir mit den betroffenen Erwachsenen, auch mit den beteiligten anderen Helfern. Gemeinsam entwickeln wir einen Plan dazu, wann, wie lange, wo und unter welchen Umständen Umgänge stattfinden sollen. Dieser Plan wir schriftlich festgehalten und allen Beteiligten zugeschickt.

3. Was wir dann tun

Wir setzen diesen Plan um: Eine Mitarbeiterin der Stelle ist bei den Umgängen dabei. Sie achtet darauf, dass alle Vereinbarungen eingehalten werden. Sie unterstützt die Väter, Mütter und Kinder bei den Besuchen. Und sie berichtet über die Vorkommnisse. So haben alle Beteiligten die Sicherheit, dass die Vereinbarungen eingehalten werden.

4. Wie wir unsere Arbeit beenden

Zuletzt werten wir gemeinsam mit den Betroffenen den Verlauf aus und fertigen dazu ein Bericht. Und wir planen mit den Betroffenen wie es weiter geht:

  • ob wir noch für einige Zeit die Umgänge begleiten.
  • oder wann und wie die Betroffenen allein die Kontakte organisieren.

Wer mehr wissen möchte, kann ein ausführliches Konzept im pdf-Format abrufen:

Konzept "Beschützter Umgang" (pdf-Datei 1.663 kB)

5. Umgänge, die mit Reisen verbunden sind

Hier unterstützen wir mit unserer fachlichen Beratung die Bahnhofsmission und Bundesbahn. Kinder, die Eltern in anderen Städten besuchen, können mit der Bundesbahn an Wochenenden in Begleitung von Mitarbeitern der Bahnhofsmission reisen. Wer mehr darüber wissen möchte:

Projekt "Kids on Tour"

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!

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