Kontakt

Abschiebungsbeobachtung Flughafen Frankfurt
Diana Nuñez, Federica Benigni
Gebäude 201 A, Hausbriefkasten 153
60549 Frankfurt am Main
Telefon: 069 69 06 69 08
Mobil 01 73 30 61 64 4
Telefax: 069 69 05 06 21
monitoring@kirche-am-flughafen.org

 
Jahresbericht FAFF 2013
 
Abschiebungsbeobachtung am Flughafen Frankfurt  

Das "Forum Abschiebungsbeobachtung am Flughafen Frankfurt" (FAFF)

Am Flughafen Frankfurt wurden im Mai 2006 zwei Stellen zur Abschiebungsbeobachtung eingerichtet. Abschiebungen geschehen normalerweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Seit einem Todesfall im Jahr 1999 gab es immer wieder Vermutungen, dass bei Abschiebungen gegen Menschenrechte verstoßen würde. Diese Vermutungen konnten weder bestätigt noch widerlegt werden. Eine unabhängige Beobachtung von Abschiebungen soll die Abläufe durchschaubar machen.

Die Abschiebungsbeobachterinnen können selbst nicht in den Ablauf einer Abschiebung am Flughafen eingreifen. Sie können sich jedoch bei wahrgenommenen Problemen unmittelbar an den Dienststellenleiter der Bundespolizei wenden.

Ein Mann steht im Andachtsraum des Flughafens Frankfurt und betet vor einem Kreuz
Der Andachtsraum im Flughafen Frankfurt
© Caritasverband Frankfurt 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  


Die Abschiebungsbeobachterinnen

  • sind Ansprechpersonen für Selbsthilfegruppen oder Beratungsstellen bei problematischen Abschiebungen (zum Beispiel bei Trennung von Familien, bei Selbstmordgefahr oder bei Hinweisen auf Verfahrensmängel)
  • haben enge Kontakte zu Abschiebungshaftanstalten
  • arbeiten mit der Flughafenseelsorge und dem Kirchlichen Sozialdienst für Passagiere zusammen
  • unterstützen Menschen bei der Aufnahme und Vermittlung von Kontakten ins Heimatland
  • vermitteln zu allen an der Abschiebung Beteiligten (Bundespolizei, medizinisches Fachpersonal, Personal der Fluggesellschaften)
  • vermitteln bei noch offenen Verfahrensfragen zu beteiligten Rechtsanwälten/Rechtsanwältinnen und Behörden

Die Abschiebungsbeobachterinnen berichten dem "Forum Abschiebungsobachtung am Flughafen Frankfurt" über eventuell beobachtete Regelverstöße gegen die Menschlichkeit. Auch unverhältnismäßiger Umgang mit Menschen, die abgeschoben werden sollen, wird angesprochen. Das Forum strebt einen  menschenwürdigen Verlauf von Abschiebungen an. Es bemüht sich um Aufklärung in Einzelfällen und bittet ggfs. Behörden um Stellungnahmen.

Mitglieder im "Forum Abschiebungsobachtung am Flughafen Frankfurt" sind Vertreter und Vertreterinnen der Kirchen, der Bundespolizei und Menschenrechtsgruppen. Auch der Caritasverband Frankfurt hat einen Sitz im Forum.

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