Abschiebungsbeobachtung Flughafen Frankfurt
Gebäude 201 A, Hausbriefkasten 153
60549 Frankfurt am Main
Telefon: 069 69 06 69 08
Telefax: 069 69 05 06 21
monitoring-fraport@bistum-limburg.de
Informationen zur Abschiebungsbeobachtung (pdf-Datei, 30 KB)
Das "Forum Abschiebungsbeobachtung am Flughafen Frankfurt" (FAFF)
Am Flughafen Frankfurt wurden im Mai 2006 zwei Stellen zur Abschiebungsbeobachtung eingerichtet. Abschiebungen geschehen normalerweise in einem öffentlich nicht allgemein zugänglichen und überwachten Bereich. Mit der Abschiebungsbeobachtung sollen sie durchschaubar und nachprüfbar werden.
© Caritasverband Frankfurt
Die Abschiebungsbeobachterinnen
- sind Ansprechpersonen für Selbsthilfegruppen oder Beratungsstellen bei problematischen Abschiebungen (zum Beispiel bei Trennung von Familien, bei Selbstmordgefahr oder bei Hinweisen auf Verfahrensmängel)
- haben enge Kontakte zu Abschiebungshaftanstalten
- arbeiten mit der Flughafenseelsorge und dem Kirchlichen Sozialdienst für Passagiere zusammen
- unterstützen Menschen bei der Aufnahme und Vermittlung von Kontakten ins Heimatland
- vermitteln zu allen an der Abschiebung Beteiligten (Bundespolizei, medizinisches Fachpersonal, Personal der Fluggesellschaften)
- vermitteln bei noch offenen Verfahrensfragen zu beteiligten Rechtsanwälten/Rechtsanwältinnen und Behörden
Die Abschiebungsbeobachtung berichtet dem Forum über eventuell beobachtete Regelverstöße gegen die Menschlichkeit. Auch unverhältnismäßiger Umgang mit Menschen, die abgeschoben werden sollen, wird angesprochen. Das Forum bemüht sich grundsätzlich um einen menschenwürdigen Verlauf von Abschiebungen.
Mitglied im Forum sind Vertreter/Vertreterinnen der Kirchen, der Bundespolizei und Menschenrechtsgruppen. Auch der Caritasverband Frankfurt hat einen Sitz im Forum.
Kontakt
Abschiebungsbeobachtung Flughafen Frankfurt
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Informationen zur Pressekonferenz Februar 2008
http://www.ekhn.de/inhalt/download/presse/pressemitteilungen/archiv/08/08_2_abschiebebeob.pdf
