Konrad-von-Preysing-Haus
Michael Wolf (Leitung)
Ziegelhüttenweg 151
60598 Frankfurt am Main
Telefon: 069 69 76 38 13
Telefax: 069 63 53 79
michael.wolf@caritas-frankfurt.de
Eleonore Marr (Sekretariat)
Telefon: 069 69 76 38 11
Telefax: 069 63 53 79
eleonore.marr@caritas-frankfurt.de
Info-Flyer Konrad-von-Preysing-Haus (pdf-Datei, 217 KB)
Leitsätze der Abteilung Heime der Jugend- und Behindertenhilfe (pdf-Datei, 46 KB)
Veranstaltungstermine 2010 (pdf-Datei, 23 KB)
Konzept KPH (pdf-Datei, 520 KB)
Konzept Stationäres Trainingswohnen (pdf-Datei, 118 KB)
Konzept tagesstrukturierende Angebote für ältere Menschen (pdf-Datei, 180 KB)
Konrad-von-Preysing-Haus
Wohnverbund für geistig behinderte Erwachsene
Ein Zuhause geben
Das Konrad-von-Preysing-Haus in Frankfurt-Sachsenhausen, ist ein Wohnverbund des Caritasverbandes Frankfurt für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Das Heim bietet 36 geistig behinderten Männern und Frauen ein Zuhause. Drei von ihnen leben in einer Wohngemeinschaft, einer so genannten Trainingswohnung, in der nahe gelegenen Heimatsiedlung. Der jüngste Bewohner im Heim ist Anfang 20, die älteste über 70. Die meisten sind berufstätig und arbeiten in verschiedenen Behindertenwerkstätten.
Das Betreute Wohnen
Seit 1998 baut das KPH sein Projekt, das Betreute Wohnen kontinuierlich aus. Es bietet zur Zeit 70 behinderten Menschen die Möglichkeit, weitgehend selbständig in gemieteten Wohnungen zu leben. Das Konzept des Betreuten Wohnens basiert auf der Erkenntnis, dass viele der behinderten Erwachsenen nicht auf eine intensive Betreuung angewiesen sind. Sie können mit Unterstützung pädagogischer Fachkräfte viele Lebensbereiche selbst gestalten. Ein Platz im Betreuten Wohnen bedeutet demnach mehr Freiheit, aber auch mehr Eigenverantwortung. Das muss erst gelernt werden. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen üben daher mit den Bewohnern lebenspraktische Aufgaben vom Einkaufen, Wäschewaschen bis zum Kochen, um sich auf die Eigenständigkeit im Betreuten Wohnen vorzubereiten.
Individuelle Förderung
Leitlinie der Arbeit im Konrad-von-Preysing-Haus ist die Förderung der Individualität jedes einzelnen Bewohners. Wir setzen an den Ressourcen der Bewohner und Bewohnerinnen an und fördern ihre Fähigkeit zur Selbsthilfe. Gleichzeitig bemühen wir uns intensiv um die Integration in den Stadtteil. Viele Behinderte aus dem Konrad-von-Preysing-Haus sind z. B. in den umliegenden Läden und Geschäften schon seit Jahren gern gesehene Kunden. Zur benachbarten katholischen Kirchengemeinde St. Aposteln bestehen ebenfalls gute Kontakte. Einige Heimbewohner sind engagierte Mitglieder der Gemeinde. Bei gemeinsamen Festen und Gottesdiensten werden diese Kontakte vertieft.
Wer war Konrad von Preysing?
Der Caritasverband übernahm das KPH, ein ehemaliges Lehrlingsheim, im November 1980. Benannt ist es nach dem Bischof von Berlin, Konrad von Preysing, der sich während der nationalsozialistischen Diktatur vor allem für geistig Behinderte und psychisch Kranke einsetzte. 1946 wurde er zum Kardinal ernannt. Er starb 1950 in Berlin.
Das Konrad-von-Preysing-Haus berichtet regelmäßig über aktuelle Ereignisse .
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